Betriebssportgemeinschaft Berliner Volksbank e.V.

Sport, Gesundheit und Geselligkeit

Wenige Chancen haben wir uns gegen Siemens bereits vor dem Spiel ausgerechnet, obwohl man ja ein Spiel nicht vor dem Ende (und schon gar nicht vor dem Beginn) abschreiben sollte. Trotzdem ist uns schon bewusst gewesen, dass Siemens nicht nur Tabellenführer ist, sondern in unserer Spielklasse schon irgendwie dominierend ist. Das liegt sicher nicht an ihrer Klasse im Angriff, aber auf jeden Fall in der Verteidigung und der Erfahrung, die diese Mannschaft zum Spielen mitbringt.

Nichts desto trotz gingen wir relativ motiviert in den ersten Satz. … und wurden prompt für unsere Naivität bestraft. Ein 10:25 ist schon ziemlich deprimierend, war aber auch vollkommen verdient, denn bei uns stimmte weder die interne (Zu-)Ordnung noch die individuelle Leistung. Abgesehen davon fehlt uns immer noch der schlagkräftige Angriff, um auch mal am Netz ein paar Punkte direkt zu machen.

Als Ergebnis stellten wir für den nächsten Satz um und konnten Siemens lange in Schach halten. Der Satzausgang mit 24:26 war dann auch mehr glücklich als zu erwarten. Mit dieser Leistungssteigerung hatten die Waschmaschinenschrauber sicher nicht gerechnet. Wer uns kennt, weiß aber, dass wir nach einem ersten schwachen Satz immer für eine gute Leistungssteigerung in den nächsten Sätzen zu haben sind.

Der dritte Satz bestätigte dies auch eindrucksvoll, denn nun begann unsere starke Phase und auch Siemens musste erkennen, das ihre B-Aufstellung nicht unbedingt das Optimum gegen uns sein konnte. Sie hatten arroganterweise große Spieler ausgewechselt und auch „kleinen“ Spielern mal eine Chance gegeben, was sich rächen sollte. Ein 25:15 war deutlicher Ausdruck unserer zu diesem Zeitpunkt spielerischen Überlegenheit, die sich übrigens auch in der Stimmung ausdrückte. Es bleibt dabei – wenn die Mannschaft ordentlich laut ist und sich selbst anfeuert, stimmt auch die Leistung am Ende meist.

Den vierten Satz begannen wir etwa so, wie wir den dritten beendet hatten. Siemens hatte zu diesem Zeitpunkt den Weichspülern in der Mannschaft wieder die Sitzplätze zugewiesen und die langen Kerls ans Netz gelassen. Damit stieg natürlich auch wieder das Niveau auf der Gegenseite und wir hatten schon einige Schwierigkeiten, den spielerischen Anschluss zu halten. Letztlich mussten wir uns mit 19:25 geschlagen geben, auch wenn das Ergebnis nicht wirklich die Kräfteverhältnisse im letzten Satz widerspiegelte. Auch diesmal war es relativ ausgeglichen.

Hoffen wir also, dass wir in unserem nächsten und dann auch letzten Spiel der Saison gegen die sympatischen Jungs und Mädels von Schering einen eindeutigen Sieg einfahren können und die insgesamt über die Rückrunde zu beobachtende Leistungssteigerung der Mannschaft unterstreichen können. Wie immer freuen wir uns über alle Fans, die am 15.04. in der Halle sind, um uns anzufeuern, denn wie schon gesagt – der siebte Mann verleiht der Mannschaft eben doch oft zusätzliche Kraft.

bis bald
euer Daniel

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